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Aus „Lernwelt“ wird „Montessori-Haus“ für 1-15 Jahre

Erweiterung um eine Kinderkrippe und Kindergarten fixiert.

Mit neuem Design und neuem Namen geht die Montessori-Schule „Lernwelt“ in Wörgl im achten Jahr ihres Bestehens in die nächste Stufe des Ausbaus. Ab dem kommenden Schuljahr wird das Stammhaus am Angather Weg 14 um eine Kinderkrippe (1,5 bis 3 Jahre) und einen Kindergarten (3 bis 6 Jahre) erwei-tert. Damit werden die Grundsätze der Montessori-Pädagogik von einem bis 15 Jahren an ein und dem-selben Ort angewandt, weshalb die Bezeichnung „Das Montessori-Haus Wörgl“ nahelag.

Bereits heuer wurde die Sekundarstufe für die 7. bis 9. Schulstufe mit der Zweigstelle in Kundl eröff-net. Dabei wird den Schülern in diesen Schulstufen der Erwerb theoretischen Wissens in Kombination mit praktischer Arbeit und dem Kennenlernen des Wirtschaftskreislaufes im realen Leben nahe ge-bracht. In Kundl erfolgt dies in Kooperation mit einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Um diese Kooperation sowie die kommende Erweiterung auch äußerlich zu unterstreichen, wurde neben dem neuen Namen auch ein komplett neues, modernes Design umgesetzt und Landesrätin Dr. Beate Palfrader, Bürgermeisterin Hedwig Wechner sowie Sozialreferent NR Christian Kovacevic präsentiert. Landesrätin Dr. Beate Palfrader freute sich über die Erweiterung des Montessori-Hauses:   
„Kindern werden hier Räume eröffnet, in denen sie ihre Potentiale entfalten können, in denen sie inspi-riert werden, Neues zu entdecken und in denen sie begeistert an dem arbeiten können, was sie wirklich inspiriert.“

„Für Wörgl ist das Montessori-Haus ein weiterer Mosaikstein im pädagogischen Angebot der Stadt Wörgl, der diesen erzieherischen Ansatz berücksichtigt und somit auch in den kommenden Jahren eine bunte Vielfalt an schulischen Einrichtungen garantiert“, erklärte Wörgls Bürgermeisterin Hedwig Wechner. Sozialreferent NR Christian Kovacevic ergänzt: „Besonders im vorschulischen Bereich steigt der Bedarf an Betreuungseinrichtungen. Daher begrüßen wir auch private Initiativen wie diese, als Er-gänzung zum städtischen Angebot, und sind froh über die Kooperation mit dem Montessori-Haus Wörgl!“ Eine Kooperation, die der Bevölkerung zu Gute kommt. „Wir sehen uns als zusätzliches Angebot im Portfolio der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Wörgl“, meinte Renate Höger, die Ob-frau des Vereines, der weitestgehend durch die monatlichen Beiträge der Eltern finanziert wird.

Die Montessori-Pädagogik geht auf die italienische Ärztin Maria Montessori (1870 - 1952) zurück, wel-che die Kinder in den Mittelpunkt stellt und helfen soll, sie zu selbstständigen, selbstbewussten Indivi-duen zu erziehen. Der Leitsatz der Montessori-Pädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“ setzt die Freiheit und Autonomie des Individuums in den Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen. Spontaneität und freie Entfaltung sind dabei Grundfesten, die es gilt, im Rahmen dieses pädagogischen Ansatzes zu un-terstützen und weiter auszubauen. Weltweit gibt es mehrere Zehntausende solcher Schulen.

Nähere Informationen zum Montessorihaus Wörgl unter www.montessori-woergl.at

Christian Kovacevic, Landesrätin Beate Palfrader, Bürgermeisterin Hedwig Wechner und Renate Höger.

Alle Beteiligten freuen sich über die positiven Nachrichten.

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