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Mit Unternehmergeist und Innovation in die nächste Generation

Stahl- und Metallbau Hörburger aus Roppen wird 80 Jahre jung

Die Firma Stahl- und Metallbau Hörburger GmbH realisiert für Auftraggeber aus dem privaten, ebenso wie aus dem Geschäfts- und öffentlichen Bereich Projekte jeder Größenordnung. 2019 feiert das erfolgreiche Tiroler Traditionsunternehmen 80 Jahre und freut sich über eine engagierte, innerfamiliäre Unternehmensnachfolge mit zukunftsweisenden Visionen.

Die Referenzliste der rührigen Firma aus dem Tiroler Oberland liest sich beeindruckend. So
zählen der Flughafen Innsbruck, die Patscherkofelbahn, das Haus der Musik in Innsbruck, das Bergisel Museum, das Mountain Motorcycle Museum, die Kirchenkarbahn Obergurgl, die
Fachhochschule Kufstein, Med-el, das Bergrestaurant Eisgrat am Stubaier Gletscher ebenso zu
ihren Kunden, wie auch der Piccardsaal in Obergurgl.

GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG
Dabei begann alles einmal ganz klein. 1939 gründete Julius Hörburger sen. eine Ein-Mann-Dorfschmiede in einem kleinen Schuppen. 1951 übersiedelte er dann an den aktuellen Standort im Roppener Gewerbepark, wo es auch zur Anstellung des ersten Lehrlings kam. 1970 übernahm Sohn Julius Hörburger jun. den Betrieb und baute das Unternehmen sukzessive weiter aus. 1990 wurde aus dem Einzelunternehmen eine GmbH, die dann in weiterer Folge in dritter Generation von Sohn Kurt übernommen wurde. Der letzte große Zubau der Firma erfolgte 2005. Mit dem Pensionsantritt von Kurt Hörburger übernahm sein Bruder Manfred Hörburger Anfang 2019 die Geschäftsleitung, Manfreds Tochter Sabrina die Prokura. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sowohl Kurts Sohn Thomas als Bau-und angehender Wirtschaftsingenieur und Sabrina als Wirtschaftswissenschaftlerin unseren Familienbetrieb in vierter Generation weiterführen werden“, freut sich Manfred Hörburger. Ursula und Vroni, die Gattinen der Brüder, sind ebenfalls im Betrieb beschäftigt. „Betriebsübernahmen innerhalb der Familie sind heutzutage nicht mehr selbstverständlich und so bedeutet uns das natürlich sehr viel“, betonen sie unisono.
 
LEHRLINGE ERWÜNSCHT
Die Firma, die 2011 das Tiroler Landeswappen erhielt, beschäftigt derzeit rund 46 Mitarbeiter. Einen Wermutstropfen hinsichtlich der Belegschaft gibt es aber: „Leider bilden wir derzeit nur drei Lehrlinge aus“, bedauert Sabrina Hörburger. „Wir hätten aber Kapazitäten für viele mehr und würden uns sehr freuen, wenn sich wieder mehr Jugendliche zu einer zukunftsträchtigen Lehre im Metallbau entschließen könnten. Gerne bieten wir auch die Möglichkeit, einige Schnuppertage zu absolvieren, um zu sehen, ob der Beruf das Richtige sein könnte“. In den letzten 60 Jahren wurden im Betrieb mehr als 100 Lehrlinge ausgebildet, wovon einige noch im Betrieb tätig sind. Auch Landeshauptmann Günther Platter würdigt die Verdienste des Unternehmens: „Ich darf der Familie Hörburger im Namen des Landes Tirol zu ihrem 80jährigen Firmenjubiläum gratulieren. Besonders bedanke ich mich für die jahrzehntelange Lehrlingsausbildung und die sehr umsichtige Mitarbeiterführung. Dadurch zählt das Familienunternehmen zu einem wichtigen Garanten für sichere Arbeitsplätze im Tiroler Oberland und trägt zu Recht seit 2011 das Tiroler Landeswappen.“

ZUKUNFTSVISION
„Wir sehen uns als attraktiven, modernen und innovativen Arbeitgeber, der auch vom Standort her im Tiroler Oberland sehr gut positioniert ist“, betont Sabrina Hörburger. Weiterhin liegt das Hauptaugenmerk auf der Herstellung und Lieferung von Fenstern, Türen und Fassaden aus Stahl, Aluminium und Nirosta. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist dem Betrieb die hochqualitative Produktion von Sicherheitselementen für den Gefahrenschutz im Bereich Brand, Hochwasser und Lawinen, aber auch Einbruch und Schusswaffen. Die umfangreiche, fachlich fundierte und den jeweils geltenden Normen entsprechende Beratungsleistungen und Reparaturen, sowie gesetzlich vorgesehene Wartungen runden das ganzheitliche Portfolio von Stahl- und Metallbau Hörburger ab.