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Rein ins Freizeitvergnügen mit dem Freizeitticket Tirol

Studie der Uni Innsbruck bestätigt den hohen Zufriedenheitsfak-tor der Freizeitticket-Nutzer.

Seit dem Jahr 2006/2007 ist für die Tiroler das Freizeitticket ein fixer Part-ner bei der Freizeitgestaltung. Warum das Freizeitticket so beliebt ist und welche Auswirkungen es auf das Freizeitverhalten der Tirolerinnen und Tiroler hat, wurde im Rahmen einer Studie der Univer-sität Innsbruck untersucht. Befragt wurden mehr als 2.000 Personen – Kinder und Jugendliche, Studenten, Erwachsene, Senioren sowie Invalide.

Das Freizeitticket Tirol geht heuer in die 14. Saison und ist beliebter denn je. Mit über 30 Bergbahnen, 20 Schwimmbädern, 11 Eislaufplätzen, 13 Museen, vielen Bonuspartnern und einer eigenen Unfallversi-cherung bietet das Ticket hochwertiges und vor allem leistbares Freizeitvergnügen für Tiroler Familien im Großraum Innsbruck. Jeder 5. Einheimische zwischen Telfs und Wattens besitzt ein Freizeitticket und ist hochzufrieden mit dem Angebot, wie die unabhängige Studie bestätigt. So beträgt der Anteil an den Wiederkäufern bei den Erwachsenen starke 83%. „Wir haben mit 2.900 verkauften Tickets gestar-tet und das Angebot sukzessive von einer Winter-Bergbahnenkarte zu einem Ganzjahres-Freizeitangebot ausgebaut. Dass wir mittlerweile fast 60.000 Tickets verkaufen, haben selbst die kühnsten Optimisten nicht für möglich gehalten“, freut sich der Vorsitzende des Freizeittickets Tirol, Thomas Schroll.

Ganzjahresaktivität mit finanziellem Vorteil
Nach wie vor ist die Vielzahl der teilnehmenden Bergbahnen der größte Anziehungspunkt. Diese können auch die meisten Eintritte verzeichnen. Dennoch machen sich auch enorme Anstiege bei den Sommer-aktivitäten bemerkbar. Unumstritten animiert das Ticket zu mehr Bewegung – egal ob am Berg oder in den zahlreichen Seen und Bädern. Das fördert das gesundheitliche Wohlbefinden ganz erheblich. Weite-re Argumente die für den jährlichen Kauf sprechen sind auf jeden Fall der große Anwendungsbereich, die ganzjährige Nutzungsmöglichkeit und der damit verbundene erhebliche finanzielle Vorteil. „Für viele Befragten fühlt sich die Nutzung des Angebotes durch den einmaligen Kauf sogar `kostenlos` an“, weiß Prof. Martin Schnitzer von der Universität Innsbruck. Für Studenten ist das sogar der wichtigste Kauf-grund. Das Ticket kostet für Erwachsene im Familientarif 1,39 Euro pro Tag, für Kinder nur 20 Cent pro Tag. Für Familien (2 Erwachsene, 2 Kinder) entstehen Gesamtkosten von 3,17 Euro täglich. Thomas Schroll ist sehr zufrieden mit der Tatsache, dass man von Beginn an ohne Fördermittel oder Subventio-nen ausgekommen ist. Es gibt sogar einige Gemeinden, die die Idee entsprechend unterstützen und für das Kinder-Ticket einen Teil oder sogar die gesamten Kosten übernehmen. Für Thomas Schroll sind sol-che Unterstützungen im Sinne der Kinder- und Jugendförderung eine große Bereicherung. Über eine Ausdehnung auf weitere Gemeinden würde man sich sehr glücklich schätzen.
 
Individueller Mehrwert
Zusätzlich gibt der größte Teil der Befragten an, dass er im Lauf des Jahres Freizeitanbieter besucht hat, die er ohne Ticket nicht aufgesucht hätte. Für Thomas Schroll zeigen diese Aussagen, dass das Freizeitticket auch einen entsprechenden Anteil an der Wertschöpfung im Land hat: „Wir haben es durch das ungemein große Angebot an sportlichen und kulturellen Aktivitäten geschafft, den Tirolerin-nen und Tirolern ihr eigenes Bundesland näher zu bringen. Sie sind bereit, ihr eigenes Bundesland zu erkunden und dort auch entsprechend gern zu verweilen.“ Das bedeutet, dass der unmittelbare Le-bensraum mit all seinen Naturschönheiten viel intensiver erkundet wird, die sportlichen und kulturellen Aktivitäten durch das umfangreiche Angebot gesteigert werden und überhaupt mehr unterschiedliche Aktivitäten mit der ganzen Familie gesetzt werden. Ganz besonders wird der positive Effekt für die Kinder genannt: viele Nutzer haben das Gefühl ihren Kindern durch die gemeinsamen Unternehmungen etwas Gutes zu tun und freuen sich darüber, dass die Kids ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachge-hen können - auch bei schlechtem Wetter.

Tiroler Wirtschaft profitiert
„Man kann sagen, dass das Freizeitticket eine große Kundengruppe anspricht, ohne gesellschaftliche auszugrenzen. Es leistet einen Beitrag, die Region für Einheimische attraktiver zu machen und hilft insbesondere Familien mit Kindern, die Freizeitgestaltung finanziell entsprechend zu planen, fasst Prof. Martin Schnitzer zusammen. Dazu kommt, dass die Umwegrentabilität, die durch die Nutzung des Frei-zeittickets in der Region ausgelöst wird nicht zu vernachlässigen ist. Hier sind vor allem der Handel und die Gastronomie zu nennen. Egal ob es neue Wanderschuhe für den nächsten Ausflug sind, das Buch nach dem Museumsbesuch oder die Pommes beim Schwimmen – die Tiroler Wirtschaft profitiert in je-dem Fall. Unumstritten wird die heimische Wirtschaft gefördert. Durch die günstigen Preise und das immer größer werdende Angebot des Tickets muss allerdings auch gewährleistet sein, dass die Wirt-schaftlichkeit für die teilnehmenden Betriebe erhalten bleibt. Nur so kann der erfolgreiche Kartenver-bund weiterhin Erfolg haben.

Vorverkauf
Vom 01. bis zum 31. Oktober gibt es das Freizeitticket zum günstigen Vorverkaufspreis in allen ganzjäh-rigen Verkaufsstellen, im Onlineshop sowie bei kurzzeitigen Vorverkaufsstellen. Informationen dazu findet man im Internet unter www.freizeitticket.at




Pro. Martin Schnitzer (Uni Innsbruck) sowie Thomas Schroll (Freizeitticket)

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